Sodbrennen & Refluxkrankheit - Medikamente zur Behandlung

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Sodbrennen ist ein weitverbreitetes Leiden, das viele Menschen regelmäßig plagt. Es handelt sich um einen brennenden Schmerz hinter dem Brustbein, der sich bis in den Rachen- und Brustraum ausbreiten kann. Häufig ist Sodbrennen mit saurem Aufstoßen verbunden. Es entsteht, wenn aufsteigende Magensäure die Schleimhaut der Speiseröhre angreift. Meistens wird Sodbrennen von bestimmten Lebensmitteln oder Getränken hervorgerufen, und gelegentlich auftretend ist es durchaus normal. Treten säurebedingte Magenbeschwerden jedoch regelmäßig auf, müssen sie ärztlich abgeklärt werden.

Sodbrennen kann tagsüber oder in der Nacht auftreten und wird als höchst unangenehm erlebt, besonders von Frauen in der Schwangerschaft. Es kann mit zahlreichen natürlichen Mitteln behandelt oder/und mit Arzneimitteln bekämpft werden, welche die Produktion von Magensäure im Körper regulieren.

D4U Doctor

Dr. Diana Gall

GMC No. 7685129

Unser Gesundheitsteam

"Sodbrennen ist keine ernsthafte Erkrankung und in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge, obwohl es unangenehm und schmerzhaft sein kann. Gelegentlich auftretendes Sodbrennen kann mit Anti-Säure-Medikamenten bekämpft werden. Es ist auch wichtig, mögliche Auslöser wie Alkohol oder scharfe Speisen zu vermeiden. Regelmäßiges Sodbrennen kann ein Anzeichen von GERD sein – einer Erkrankung, bei der rezeptpflichtige Arzneimittel zum Einsatz kommen, um die Produktion von Magensäure zu hemmen. Wenn Sie ein Brennen in der Brustregion und Speiseröhre, Übelkeit und Blähungen verspüren, konsultieren Sie Ihren Hausarzt zum Thema Sodbrennen."

Was ist Sodbrennen?

Wenn Sie jemals ein brennendes Gefühl in der Brustregion bis hinauf in die Speiseröhre gefühlt haben, war das mit großer Wahrscheinlichkeit Sodbrennen. Bei Sodbrennen steigt salzsäurehaltiger Magensaft in die Speiseröhre auf und reizt dort die Schleimhaut. Meistens rührt dies vom Konsum bestimmter Lebensmittel her, doch bei manchen Menschen ist es ein wiederkehrendes Problem – tagsüber wie auch nachts. Gelegentlich fließt die Magensäure sogar bis in den Rachen-Nasen-Raum, vor allem im Liegen. Oft steht Sodbrennen in Zusammenhang mit einer Refluxkrankheit. Das namensgebende brennende Gefühl ist das Hauptsymptom, jedoch kann Brennen in der Brustregion auch ein Anzeichen für andere Erkrankungen sein. Weitere typische Symptome von Sodbrennen beinhalten:

  • Ein saurer oder salziger Geschmack im Rachen
  • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Blähungen
  • Übelkeit
  • Saures Aufstoßen oder Schluckauf
  • Druckgefühl hinter dem Brustbein

Die meisten Menschen erleben Sodbrennen bei der einen oder anderen Gelegenheit – wenn es bei Ihnen aber regelmäßig auftritt, leiden Sie womöglich an der gastroösophagealen Refluxkrankheit (auch GERD genannt).

What is GERD?

Menschen, die an gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) leiden, erleben Sodbrennen bis zu mehrmals pro Woche. Magensäure wird immer wieder aufgestoßen und gelangt so in die Speiseröhre oder bis hinauf in den Mund. Ursache dafür ist entweder ein zu schwacher oder beschädigter Schließmuskel, oder die Speiseröhrenmuskulatur ist nicht in der Lage, den Mageninhalt wieder zurückzupressen. Tritt bei Ihnen Sodbrennen sehr oft auf, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Bei GERD sind rezeptfreie Anti-Säure-Medikamente oft nicht stark genug – dann sind verschreibungspflichtige Präparate erforderlich.

Was verursacht Sodbrennen?

Die meisten Menschen sind von Sodbrennen erstmal nicht sonderlich beunruhigt. Viele schieben es auf bestimmte Lebensmittel, die ihnen nicht bekommen sind, oder darauf, zu schnell gegessen zu haben – doch wiederkehrendes Sodbrennen kann ein Symptom einer ernstzunehmenden Erkrankung sein. Manchmal kommt Sodbrennen tatsächlich aus dem Nichts, aber in den meisten Fällen ist Reflux dafür verantwortlich.

Bei gastroösophagealem Reflux steigt saurer Mageninhalt wieder nach oben in die Speiseröhre. Normalerweise verhindert der Schließmuskel (Sphinkter) am Übergang von der Speiseröhre zum Magen wie ein Ventil das Zurückfließen von Speisebrei und Magensaft. Schließt dieses Ventil nicht richtig, kann Mageninhalt in die Speiseröhre gelangen. Der Sphinkter kann durch unterschiedliche Auslöser (z. B. , Schwangerschaft, Medikamente) beeinträchtigt werden.

In manchen Fällen kann Sodbrennen jedoch auch auf das Konto eines Zwerchfellbruchs (medizinisch Hiatushernie genannt) gehen. Hierbei fällt das Zwerchfell als Abgrenzung zwischen Brust- und Bauchraum aus.

Weitere Auslöser von Sodbrennen sind z.B.:

  • Bestimmte Lebensmittel und Getränke wie Kaffee, Alkohol, Schokolade, fettige oder scharfe Lebensmittel
  • Übergewicht bzw. Fettleibigkeit
  • Stress
  • Rauchen
  • Medikamente wie entzündungshemmende Schmerzmittel (u.a. Ibuprofen)
  • Schwangerschaft

Sodbrennen während der Schwangerschaft

Viele Frauen leiden während der Schwangerschaft unter Sodbrennen, besonders im zweiten und letzten Trimester. Die Gründe dafür können eine allmähliche Vergrößerung der Gebärmutter sein, die auf den Magen drückt, oder auch schlechte Essgewohnheiten. Sodbrennen ist zwar unangenehm, in der Regel aber für Mutter und Kind ungefährlich. Gerade wenn schon vor der Schwangerschaft keine Magenprobleme bestanden, ist Sodbrennen in der Schwangerschaft meist kein Grund zur Sorge. Konsultieren Sie auf jeden Fall trotzdem Ihre/n Arzt/Ärztin, bevor Sie Medikamente dagegen einnehmen, und vermeiden Sie mögliche Auslöser.

Wie Sie Sodbrennen vorbeugen und/oder behandeln

Das quälende Brennen, das Sodbrennen auszeichnet, kann einfach und schnell mit Medikamenten oder natürlichen Hausmitteln bekämpft werden – tatsächlich können aber auch grundlegende Änderungen von Essensgewohnheiten sehr hilfreich sein. Falsche Lebensmittel gehören zu den Hauptursachen für Sodbrennen. Deshalb ist es wichtig, mögliche Auslöser für sich selbst ausfindig zu machen und zu vermeiden. Dazu gehören können u.a. Schokolade und scharfe, fetthaltige, fettige oder frittierte Lebensmittel, aber auch Alkohol oder Koffein. Versuchen Sie, diese Dinge aus Ihrem Diätplan zu streichen, und Sie werden schnell selber merken, ob auch das Sodbrennen zurückgeht. Regelmäßiges Überessen kann ebenfalls schädlich sein, da ein Blähbauch von innen Druck auf den Magen und den Sphinkter ausübt, woraufhin dieser sich u.U. nicht mehr richtig schließen kann und Magensäure in die Speiseröhre steigen lässt. Versuchen Sie, die Größen Ihrer Portionen zu reduzieren und essen Sie tagsüber besser viele kleine Mahlzeiten als drei große.

Auch starkes Übergewicht bzw. Fettleibigkeit gehört zu möglichen Auslösern von Sodbrennen, da das zusätzliche Gewicht Druck auf die Organe ausübt. Das Tragen von zu enger Kleidung im Magenbereich ist ebenfalls nicht förderlich und kann das Aufsteigen von Magensäure provozieren. Tragen Sie in der Bauchregion lieber lockere Kleidung, um unnötiges Sodbrennen zu vermeiden.

Schließlich schädigt auch Rauchen Ihre Gesundheit massiv. Sodbrennen kann sich dadurch verschlimmern. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören – nicht nur des Sodbrennens wegen.

Sodbrennen in der Nacht

Sodbrennen ist tagsüber schon unangenehm und kann Sie in Ihrem Alltag beeinträchtigen, doch bei manchen Menschen tritt es auch nachts auf, was in Schlafproblemen resultiert. Um Sodbrennen in der Nacht zu vermeiden, versuchen Sie die oben aufgeführten Ratschläge zu beherzigen und essen Sie abends keine schweren Lebensmittel mehr. Erhöhtes Liegen beim Schlafen (oder zumindest für 2-3 Stunden nach dem Abendessen) verhindert das Aufsteigen der Magensäure. Wenn Sie zudem auf der linken Seite schlafen, erschwert dies ebenfalls das Ausfließen der Magensäure, da der Magen sich links befindet.

Natürliche Mittel gegen Sodbrennen

Wenn Sie gerne zu Hausmittelchen greifen, gibt es auch im Fall von Sodbrennen einiges, was Sie tun können, um die Symptome zumindest zu lindern. Ingwer wird schon seit Jahrhunderten bei Übelkeit angewendet. Wenn Sie mögen, können Sie bei Sodbrennen ein kleines Stück frischen Ingwer kauen oder zu Ihrem Essen oder Tee hinzufügen. Mittel, welche die Magensäure neutralisieren, sind ebenfalls hilfreich. Apfelessig, eine Natron-Wasser-Lösung und sogar Kaugummi können dabei helfen, Magensäure zu reduzieren. Das Kauen von Kaugummi regt die Speichelproduktion an, und Speichel wiederum verdünnt die Säure.

Medikamente gegen Sodbrennen

Natürliche Mittel können Symptome lindern, wirken aber natürlich nicht bei jedem und sind nicht so effektiv wie medizinische Arzneimittel. Bei häufigem Sodbrennen – wie im Fall von GERD –kommen in erster Linie sogenannte Protonenpumpenhemmer (PPI) zum Einsatz. Sie hemmen die Produktion von Magensäure. Bei gelegentlichen Beschwerden genügen meistens rezeptfreie Anti-Säure-Medikamente, die Sie einnehmen können, sobald Sie Symptome verspüren oder sich in einer Situation befinden, die erfahrungsgemäß Sodbrennen bei Ihnen auslöst.

Verschreibungspflichtige Arzneimittel gegen Sodbrennen, die Sie bei iMeds erwerben können, sind u.a.:

  • Lansoprazol
  • Omeprazol
  • Zantac
  • Zoton FasTab
  • Nexium
  • Losec
  • Pantoprazol

Die beste Methode, sich vor Sodbrennen zu schützen, ist, die Auslöser zu kennen und diese so gut es geht zu vermeiden. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan, und wenn das Sodbrennen dann doch kommt, werden Sie womöglich Medikamente brauchen. Wurde bei Ihnen GERD diagnostiziert, können Sie das passende verschreibungspflichtige Arzneimittel auch über iMeds erwerben, wenn es von unseren Ärzten/innen als für Sie geeignet befunden wurde. Dazu brauchen Sie lediglich den medizinischen Fragebogen auszufüllen, der danach von einem unserer Ärzte/innen ausgewertet wird.

Protonenpumpenhemmer (PPI) sind jedoch nicht für alle Patienten geeignet – vor allem, wenn Sie allergisch auf einzelne Inhaltsstoffe dieser Arzneimittel sind oder wenn Sie bereits Medikamente nehmen, die Nelfinavir enthalten (wird bei HIV-Infektionen eingesetzt). Bestimmte Vorerkrankungen wie Leber- oder Nierenschäden können ebenfalls Faktoren sein, aufgrund derer Sie keine PPI einnehmen sollten. In jedem Fall sollten Sie alle weiteren Medikamente notieren, die Sie nehmen, um Wechselwirkungen vorzubeugen.

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