Haarausfall - Was tun bei Haarausfall?

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Haarausfall bei Männern

Haarausfall ist vor allem unter Männern weit verbreitet. Wie viele Männer genau unter dem Haarverlust leiden, kann nur geschätzt werden. Es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass es bei bis zu 80 % der Männer zu Haarausfall kommt. Während manche männlichen Betroffenen den Haarverlust, die entstehenden Geheimratsecken und die zunehmende Glatzenbildung akzeptieren, fühlen sich andere mit dem lichter werdenden Haupthaar einfach nicht wohl. Auch Frauen können von Haarausfall betroffen sein. Häufig trifft es jedoch Männer. Welche Arten von Haarausfall es gibt und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.

Was kann bei Haarausfall helfen?

Wenn es zu vermehrten Verlust des Haupthaars kommt, kann dies bei vielen Männern zu einem erheblichen Leidensdruck führen. Nicht jeder möchte sich mit dem Haarausfall abfinden. Allerdings hält nicht jedes Mittel gegen Haarausfall die ganzen Versprechungen ein. Es gibt jedoch einige Wirkstoffe, die sich bei der Behandlung von Haarausfall bewährt haben und deren Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen ist.

Therapie mit Finasterid und Minoxidil bei erblich bedingtem Haarausfall

Das Medikament Finasterid gilt bei erblich bedingtem Haarausfall als besonders wirksam. Dieses Medikament wird in einer höheren Dosierung auch bei der Vergrößerung der Prostata verschrieben. Finasterid beeinflusst den Hormonhaushalt des Mannes. Durch die Einnahme dieses Medikaments entsteht aus Testosteron weniger Dihydrotestosteron (kurz DHT). DHT ist es, was die Haar Wurzeln zum Absterben bringen kann. Befindet sich davon weniger im Körper, werden weniger Haarwurzeln angegriffen. Handelt es sich um erblich bedingten Haarausfall, kann dieser durch Finasterid verlangsamt werden. Frauen dürfen mit diesem Medikament jedoch nicht behandelt werden. Hinzukommt, dass die Wirkung des Medikaments nur bestehen bleibt, solange dieses eingenommen wird. Nach Absetzen des Medikaments kommt es wieder zu Haarausfall.

Ein weiteres Medikament, das sich als besonders wirksam bei erblich bedingtem Haarausfall gezeigt hat, ist Regaine. Es soll neues Haarwachstum anregen und bereits nach 12 Wochen soll es zu sichtbaren Ergebnissen kommen, so der Hersteller. Dieses Mittel gibt es als Schaum oder Lösung. Regaine mit dem Wirkstoff Minoxidil kann sehr einfach angewendet werden, denn die Betroffenen können das Mittel täglich auf das dünner werdende Haar auftragen. Selbstverständlich können die gewohnten Styling Produkte in gewohnter Weise weiter verwendet werden.

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Antworten zu häufig gestellten Fragen zu Haarausfall bei Männern:

Was versteht man unter Haarausfall?

Jeder Mensch verliert täglich Haare. Es landen Kopfhaare in der Bürste, im Waschbecken und im Kopfkissen. Grundsätzlich ist es normal, dass wir täglich einige Haarsträhnen verlieren. Kopfhaare haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Irgendwann hört das Haar auf zu wachsen, es fällt aus und irgendwann wächst ein neues nach. Bei vielen Menschen lichtet sich das Haar auf dem Kopf mit zunehmendem Alter. Experten sprechen erst von Haarausfall, wenn täglich mehr als 100 Kopfhaare ausfallen. Zwischen 20 und 100 Haaren täglich gelten als normal. Bei Kindern spricht man von Haarausfall, wenn täglich mehr als 50 bis 80 Kopfhaare ausfallen. Allerdings muss dieser Zustand über Wochen anhalten oder es muss zu kahlen Stellen am Kopf kommen. Haarausfall stellt für die Betroffenen eine große Belastung dar.

Wenn Haarausfall zur Haarlosigkeit führt, dann sprechen Mediziner von Alopezie oder Alopecia. Der Fachbegriff für den ungewollten Haarverlust lautet Effluvium. Dieser Haarverlust kann vorübergehend sein, dann wachsen die Kopfhaare wieder nach, oder dauerhaft, dann erholt sich der Schopf nicht von allein. Wurden die Haar Wurzeln beispielsweise durch Erkrankungen, Verbrennungen oder Verletzungen unwiderruflich geschädigt, wachsen an der jeweiligen Stelle keine Haupthaare mehr nach und es kommt zu kahlen Stellen.

Welche Arten von Haarausfall gibt es?

Anlagebedingter Haarausfall bei Männern und Frauen

Anlagebedingter Haarausfall ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen die häufigste Form von Haarausfall. Man spricht auch von androgenetischer Alopezie. Diese Form des Haarausfalls gilt nicht als krankhaft. Kosten für eine Behandlung werden daher von den Krankenkassen nicht übernommen. Typisch für den anlagebedingten Haarausfall ist die Bildung von Geheimratsecken beim Mann. Bei Frauen lichtet sich das Haar in der Regel am Scheitel. Der Verlust des Haars kann sich bis zu einer Glatze an Hinterkopf und Stirn ausweiten. Bei männlichen Betroffenen geht der Haarausfall häufig so weit, dass nur noch ein Haarkranz übrig bleibt. Zu den ersten Anzeichen für Haarausfall beim Mann kommt es häufig schon bei Jugendlichen. Wann der Haarausfall beginnt, ist genetisch festgelegt. Die Ursache für den anlagebedingten Haarausfall wird in der Überempfindlichkeit der Haar Wurzeln auf das männliche Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (kurz DHT) gesehen. Bei Frauen tritt der Haarausfall im Scheitelbereich auf. Bislang gilt als ungeklärt, ob auch hier das DHT verantwortlich ist.

Kreisrunder Haarausfall – kahle Stellen am Kopf und im Gesicht

Haarausfall kann neben dem Kopfhaar auch Haare im Gesicht betreffen. Beim kreisrunden Haarausfall sind in seltenen Fällen auch Bart, Wimpern und Augenbrauen betroffen. Beim kreisrunden Haarausfall entwickeln sich kahle Stellen, die wie ausgestanzt wirken. Der Fachbegriff für den kreisrunden Haarausfall lautet Alopecia areata. In den meisten Fällen erkranken junge Menschen und Kinder an dieser Erkrankung. Jenseits der 30 taucht diese Krankheit eher selten auf. Es handelt sich hierbei um eine Autoimmunkrankheit, bei welcher körpereigenes Gewebe bekämpft wird. Diese Erkrankung gilt als wenig vorhersehbar. Es kann zu einem völligen Verlust der Haare kommen, bei einem Großteil der Betroffenen wachsen die kahlen Stellen jedoch wieder zu. Neben den Haaren können auch die Nägel betroffen sein.

Diffuser Haarausfall – immer weniger Haar auf dem Kopf

Von diffusem Haarausfall spricht man, wenn am ganzen Kopf Haupthaare ausgehen. Viele Frauen erleben einen diffusen Haarausfall nach der Schwangerschaft. Auch bei der Einnahme von bestimmten hormonellen Verhütungsmitteln sowie Hormontherapien kann es zu Haarausfall am gesamten Kopf kommen. Die Haardichte lässt insgesamt spürbar nach. Als Ursache für den diffusen Haarausfall kommen neben Hormonen auch Eisenmangel sowie Probleme mit der Schilddrüse in Frage. Es gibt auch einige Medikamente, die diffusen Haarausfall begünstigen können. Diskutiert wird, inwiefern Stress einen Einfluss auf das Haarwachstum haben könnte. Die Symptome können beim diffusen Haarausfall sehr schleichend auftreten. Zudem kann der Auslöser Wochen oder Monate zurückliegen. Häufig stellen die Haupthaare erst einmal ihr Wachstum ein und gehen in eine Art Ruhephase ehe diese dann ausfallen. Beim diffusen Haarausfall richtet sich die Therapie nach dem Auslöser. An dieser Art des Haarausfalls leiden Frauen häufiger. Es können auch Kinder betroffen sein.

Welche Formen von Haarausfall gibt es noch?

Es gibt auch den herdförmigen Haarausfall, bei dem es wie beim kreisrunden Haarausfall zu kahlen Stellen kommt. Hier entstehen keine Narben und der Haarausfall gilt als reversibel. Durch entzündliche Erkrankungen von Haut und Kopfhaut kann es ebenfalls zu Haarausfall kommen. Pilzinfektionen können eine solche Erkrankung sein. Wer Hautveränderungen an Haut und Kopfhaut bemerkt, sollte möglichst schnell einen Arzt aufsuchen. Eine schnelle Behandlung ist bei solchen Erkrankungen ausschlaggebend, um Vernarbungen und den dauerhaften Verlust der Haupthaare zu verhindern. Ständiger Druck oder Zug kann Haarausfall ebenfalls begünstigen. Sehr strenge Frisuren sowie das krankhafte Herausreißen des Haupthaars können zu Haarausfall führen. Vernarbungen sind in extremen Fällen möglich. Hier erholt sich das Haar nicht. Es gibt zudem eine Erkrankung, die sich Pseudopelade Broq nennt. Diese Erkrankung tritt vor allem bei Frauen zwischen 30 und 55 Jahren auf.

Therapie richtet sich nach der Ursache

Handelt es sich nicht um erblich bedingten Haarausfall, muss nach der Ursache gesucht werden, um das Problem angemessen behandeln zu können. Beim kreisrunden Haarausfall kann die Behandlung darin bestehen, das körpereigene Abwehrsystem auszutricksen. Greift das Abwehrsystem körpereigenes Gewebe wie die Haarfollikel an, kann durch das Auftragen von Chemikalien eine Entzündungsreaktion hervorgerufen werden, welche das Immunsystem ablenkt. Ist die Behandlung erfolgreich, kann die Haarwurzel wieder ein Haar erzeugen. Auch Kortison kann zur Behandlung von kreisrundem Haarausfall eingesetzt werden. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit von erblich bedingtem Haarausfall sowie diffusem Haarausfall ist die Mesotherapie. Hier werden Wachstumsfaktoren in die Kopfhaut gespritzt, wodurch das Haarwachstum wieder angeregt werden soll. Weitere Therapiemöglichkeiten bei erblich bedingtem Haarausfall und diffusem Haarausfall ist eine Behandlung mit dem Laser. Auch bei kreisrundem Haarausfall kann einer Laserbehandlung helfen. Daneben gibt es noch Shampoos und Haarwasser in Inhaltsstoffen wie Koffein, die bei der Behandlung von Haarausfall angewandt werden. Wenn Medikamente oder andere Behandlungen nicht zum gewünschten Erfolg führen, kann eine Haartransplantation oder eine Perücke die richtige Lösung sein.

Was verursacht Haarausfall bei Männern?

Erblich bedingter Haarausfall ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Männern. Hier reagieren die Haarwurzeln am Kopf aufgrund einer genetischen Veranlagung überempfindlich auf männliche Sexualhormone (Androgene). Vor allem das Androgen Dihydrotestosteron wird für den verstärkten Haarausfall bei Männern verantwortlich gemacht. Zunächst verkürzt sich die Wachstumsphase der betroffenen Kopfhaare deutlich. Die Follikel werden immer kleiner. Sie produzieren irgendwann nur noch sehr dünne, kurze Haare, die kaum sichtbar sind. Diese bleiben bei manchen Betroffenen stehen, bei anderen fallen auch diese dünnen Haare irgendwann komplett aus. Allerdings sind nicht immer die Gene für den Haarausfall bei Männern verantwortlich. Auch Erkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, Erkrankungen des Blutes, die Einnahme bestimmter Medikamente, Eisenmangel, Fasten- und Hungerkuren gehören zu den möglichen Ursachen für Haarausfall. Beim Arzt sollten Betroffene abklären lassen, woher der verstärkte Haarausfall kommt.

Wann beginnt der Haarausfall bei Männern?

Der erblich bedingte Haarausfall gehört zu den typischen Alterserscheinungen, die ein Mann erleben kann. Zumeist lichten sich zuerst die Haupthaare an der Stirn und an den Schläfen. Es entstehen die typischen Geheimratsecken. Später wird das Haar auch am Hinterkopf dünner. Mit zunehmendem Verlauf des Haarausfalls sterben immer mehr Haarwurzeln ab und es kann zu einer Glatzenbildung kommen. Man geht davon aus, dass acht von zehn Herren von erblich bedingtem Haarausfall betroffen sind. Häufig beginnt das Absterben der Haarwurzeln bereits im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Wann genau der erblich bedingte Haarausfall beginnt, entscheiden die Gene. Die Gene entscheiden, wie viel Testosteron im Körper in DHT umgewandelt wird. Je mehr DHT, desto früher beginnt der Haarausfall und desto ausgeprägter ist er.

Wie lange dauert ein Haarausfall bei Männern?

Wie lange der Haarausfall bei Männern dauert, hängt von der Ursache ab. Liegt dem Haarausfall eine Erkrankung zugrunde, muss diese erst einmal behandelt werden, ehe sich das Haarwachstum erholen kann. Geht es um erblich bedingten Haarausfall, kann dieser anhalten, bis es zur Bildung einer Glatze kommt. Allerdings kommt es nur selten zur Glatzenbildung. Häufig bleibt ein Haarkranz, die sogenannte Tonsur stehen.

Wie verläuft der Haarausfall bei Männern?

Bei einem Mann kann der erblich bedingte Haarausfall bereits im Jugendalter beginnen. Häufig sind bei Betroffenen erste Anzeichen für Haarausfall schon vor dem 20. Lebensjahr zu erkennen. Der Verlauf des erblich bedingten Haarausfalls ist jedoch von Person zu Person sehr unterschiedlich. Bei männlichen Betroffenen entwickeln sich zunächst die typischen Geheimratsecken. Das Endstadium wäre eine Glatze, doch dazu kommt es bei vielen Betroffenen nicht. Das Kopfhaar dünnt sich allerdings mehr und mehr aus. Hat sich der Haaransatz an den Schläfen und der Stirn immer weiter zurückgezogen, kommt es nun auch zu lichter werdendem Haar am Scheiten und am Hinterkopf. Häufig bleibt dann ein seitlicher Haarkranz bestehen. Warum die Kopfhaare gerade in dieser Reihenfolge ausfallen, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Auch der zeitliche Verlauf des Haarausfalls lässt sich nicht genau vorhersagen. Ein Blick auf nahe männliche Verwandte kann hilfreich sein, wenn man den Verlauf bei sich selbst abschätzen möchte.

Kann man dem Haarausfall bei Männern vorbeugen?

Wenn ein Mann zu Haarausfall neigt, sollte er diesem so früh wie möglich entgegenwirken. Einen Aufschluss über einen möglicherweise erblich bedingten Haarausfall kann ein Blick auf den Vater und andere männliche Verwandte geben. Allerdings handelt es sich nicht um ein dominantes Gen und auch die Gene der Mutter spielen eine Rolle. Leiden andere Verwandte unter erblich bedingtem Haarausfall, muss man selbst daher nicht unbedingt betroffen sein. Beginnt sich der Haaransatz jedoch zu verändern und stellt man einen verstärkten Verlust des Haupthaars fest, gilt es zu handeln. Die Behandlung sollte so früh wie möglich beginnen. Der richtige Ansprechpartner ist ein spezialisierter Dermatologe. Experten raten zur Vorbeugung zu Medikamenten mit Finasterid. Man geht davon aus, dass der erblich bedingte Haarausfall in zwei Schüben verläuft. Der erste Schub soll zwischen dem 18. Und 25. Lebensjahr und der zweite Schub um das 40. Lebensjahr stattfinden. Dermatologen raten Betroffenen, diese Schübe mit Medikamenten abzufangen und so dem Haarausfall vorzubeugen. Man muss Medikamente mit dem Wirkstoff Finasterid daher nicht sein Leben lang einnehmen. Für Finasterid ist die medizinische Wirksamkeit nachgewiesen.

Was hilft gegen den Haarausfall bei Männern?

Welche Behandlung gegen Haarausfall bei Männern hilft, hängt von der Ursache ab. Erblich bedingter Haarausfall muss anders behandelt werden als diffuser oder kreisrunder Haarausfall. In den meisten Fällen handelt es sich bei Männern mit Haarausfall um erblich bedingten Haarausfall. Bei der Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall haben sich vor allem zwei Wirkstoffe bewährt:

  • Finasterid
  • Minoxidil

Finasterid gilt als besonders erfolgversprechend bei der Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall bei Männern. Dieses Medikament wird in höherer Dosierung bei der Behandlung von Prostatavergrößerungen verschrieben. Finasterid nimmt Einfluss auf den männlichen Hormonhaushalt. Das Hormon Testosteron wird vom Körper in Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt. Das DHT greift jedoch die Haarwurzeln auf dem Kopf an, wodurch diese schlussendlich absterben. Finasterid hemmt die Umwandlung von Testosteron in DHT und wirkt somit dem Haarausfall bei Männern entgegen. Bei der Anwendung dieses Medikaments ist jedoch Geduld gefragt. Bis die gewünschte Wirkung eintritt, können einige Monate vergehen. Zudem kann der Haarausfall nach Absetzen des Medikaments wieder einsetzen. Als mögliche Nebenwirkung kann es zu einem Verlust der Libido kommen.

Ein weiteres Medikament, das gegen erblich bedingten Haarausfall eingesetzt werden kann, ist Minoxidil. Dieses Medikament wurde eigentlich für die Behandlung von Bluthochdruck entwickelt. Als Nebenwirkung zeigte sich verstärkter Haarwuchs. Diese Entdeckung nutzte die Pharmaindustrie für die Entwicklung von Haarwuchsmitteln mit Minoxidil. Auch hier zeigt sich bei vielen Anwendern eine positive Veränderung. Auch hier ist die Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen, allerdings stellt sich der gewünschte Erfolg nicht bei jedem ein.

Wenn Männer unter kreisrundem oder diffusem Haarausfall leiden, muss die Ursache geklärt werden. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Liegt dem Haarausfall eine Erkrankung zugrunde, muss diese entsprechend behandelt werden. Beim kreisrunden Haarausfall kann beispielsweise eine topische Immuntherapie oder die Behandlung mit Kortison sinnvoll sein. Die Mesotherapie und die Lasertherapie sind weitere Behandlungsmöglichkeiten von Haarausfall bei Männern. Manche Betroffene nutzen zur Haarpflege auch Shampoo oder Haarwasser mit Koffein, um das Haarwachstum zu unterstützen. Führt keine Behandlung zum gewünschten Ergebnis, können sich Betroffene auch für eine Haartransplantation, eine Perücke oder ein Toupet entscheiden.

Welche Tabletten sind gegen den Haarausfall bei Männern besonders wirksam?

Bei der Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall haben sich zwei Wirkstoffe als besonders wirksam erwiesen. Dazu gehören der Wirkstoff Minoxidil und der Wirkstoff Finasterid. Diese beiden Wirkstoffe wurden ursprünglich nicht für die Behandlung von Haarausfall entwickelt. Tabletten mit Minoxidil wurden zur Behandlung von Bluthochdruck auf den Markt gebracht. Eine Nebenwirkung dieses Wirkstoffs war der verstärkte Haarwuchs am ganzen Körper. Diese Nebenwirkung machten sich verschiedene Hersteller zunutze und entwickelten Schäume und Lösungen, die direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden können und so auch nur dort wirken. Experten raten, mit der Behandlung mit Minoxidil möglichst frühzeitig zu beginnen, um den Haarausfall zu stoppen. Wird dieser Wirkstoff nicht in Tablettenform angewandt, halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen. Es kann zu unerwünschtem Haarwuchs an anderen Stellen des Körpers, Reizungen der Kopfhaut oder Allergien kommen. Sehr selten treten bei lokaler Anwendung Probleme wie Herzklopfen, Schwindel und Blutdruckabfall auf.

Experten gehen davon aus, dass Tabletten mit dem Wirkstoff Finasterid wirksamer sind. Diese Tabletten sind rezeptpflichtig. Sie greifen in den Mechanismus ein, der dazu führt, dass die Kopfhaare bei erblich bedingtem Haarausfall durch DHT angegriffen werden und ausfallen. DHT (Dihydrotestosteron) ist ein Stoffwechselprodukt von Testosteron. Das heißt, Testosteron wird vom Körper in das wesentlich wirksamere Dihydrotestosteron umgewandelt. Finasterid ist eigentlich ein Medikament, das beim gutartigen Prostatasyndrom eingesetzt wird. Finasterid sorgt jedoch auch dafür, dass die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron gehemmt wird. Diese Hemmung gelingt allerdings nicht vollständig, weshalb der Haarausfall nicht vollständig gestoppt, aber verlangsamt wird. Bei einem Großteil der Behandelten lassen sich mit Finasterid Tabletten gute Ergebnisse erzielen. Sowohl Minoxidil als auch Finasterid müssen über einen längeren Zeitraum angewandt werden, um richtig zu wirken.

Gibt es Hausmittel zur Bekämpfung von Haarausfall?

Durch Hausmittel können erblich bedingter Haarausfall, diffuser Haarausfall oder kreisrunder Haarausfall nicht gestoppt werden. Ist der Haarausfall durch eine Mangelernährung entstanden, können eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung sowie Nahrungsergänzungsmittel zu einer Verbesserung führen. Wer sich und seinen Haaren während einer konventionellen Therapie des Haarausfalls etwas Gutes tun möchte, kann Hausmittel zur Unterstützung anwenden. Zu den Hausmitteln, die für Kopfhaut und Haar positiv sein können, gehören:

  • Aloe Vera
  • Kaffee und Koffein
  • Öle wie Arganöl und Jojobaöl
  • Brennnessel
  • Mineralstoffe wie Kalium, Zink und Eisen
  • Kieselerde
  • Franzbranntwein
  • Zwiebeln
  • Bier

Die Wirksamkeit dieser Hausmittel ist nicht ausreichend wissenschaftlich bewiesen. Betroffene sollten einen Arzt konsultieren, denn hinter einem Symptom wie dem ungewollten Haarverlust können auch ernste Erkrankungen stecken.

Wird eine Glatze vererbt?

Die Veranlagung zu Haarausfall und damit auch zu einer möglichen Glatzenbildung wird tatsächlich vererbt. Genetiker haben Forschungen angestellt und dabei vor allem Familien, in denen über mehrere Generationen hinweg Glatzenträger vorkommen, unter die Lupe genommen. Herausgefunden haben die Forscher, dass bei den betroffenen Männern die Rezeptoren für Androgene (zu den Androgenen gehört auch das Dihydrotestosteron, kurz DHT) zumindest teilweise defekt sind. Die Haarwurzeln am Kopf reagieren überempfindlich auf das DHT und stellen über kurz oder lang ihr Wachstum ein. Da die Anlage für die Androgen-Rezeptoren auf dem von der Mutter vererbten X-Chromosom liegt, gehen die Forscher davon aus, dass die Veranlagung zur Glatze von der Mutter vererbt wird. Wer wissen möchte, ob er später von Haarausfall betroffen sein wird, sollte sich daher den Großvater mütterlicherseits anschauen. Allerdings spielen bei erblich bedingtem Haarausfall mehrere genetische Faktoren eine Rolle, weshalb man auch hier keine Gewissheit haben kann.

Können Krankheiten zu Haarausfall führen?

Nicht immer handelt es sich um einen erblich bedingten Haarausfall, wenn die Kopfhaare verstärkt ausfallen. Es gibt auch Krankheiten, bei denen sich Symptome wie Haarausfall zeigen können. Bislang sind die Ursachen für kreisrunden Haarausfall zwar nicht abschließend geklärt, aber es wird angenommen, dass es sich hierbei um eine Autoimmunreaktion handelt. Es liegt eine Störung vor, so dass das Immunsystem die eigenen Haar Wurzeln angreift und die Kopfhaare schließlich ausfallen. Zu einem kreisrunden Haarausfall kommt es häufig bei Personen, die bereits unter einer Autoimmunerkrankung wie Psoriasis (Schuppenflechte) leiden. Weitere mögliche Verursacher des kreisrunden Haarausfalls könnten ebenfalls eine genetische Veranlagung sowie psychische Faktoren sein.

Es gibt zudem Erkrankungen, die zu diffusem Haarausfall führen können. Hierbei werden die Haar Wurzeln ebenfalls geschädigt und die Haupthaare fallen am Kopf an den verschiedensten Stellen aus. Das Haar am Kopf lichtet sich und die Kopfhaut scheint durch. Zu dieser Art von Haarausfall kann es durch Infektionskrankheiten wie Grippe, Scharlach, Typhus, Syphilis und Tuberkulose kommen. Auch Stoffwechselerkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Schilddrüsenüberfunktion können zu verstärktem Haarausfall führen. Bestimmte Medikamente, die zur Behandlung von Erkrankungen wie Krebs oder Schilddrüsenproblemen eingesetzt werden, können ebenfalls Haarausfall verursachen. Schwermetallvergiftungen mit Thallium oder Arsen können sich durch Symptome wie Haarausfall zeigen. Wenn die Nahrungsverwertung gestört ist oder man sich im Zuge von Fastenkuren oder Crash-Diäten nicht gut genug ernährt, kann dies dazu führen, dass die Kopfhaare verstärkt ausfallen.

Welche Vitamine könnten bei Haarausfall dem Körper fehlen?

Auch ein starker Vitaminmangel kann die Entstehung von Haarausfall begünstigen. Wer sich unausgewogen und einseitig ernährt, kann Haarausfall bekommen. Allerdings handelt es sich hier häufig nicht um einen kurzfristigen Vitaminmangel. Viel eher ist eine Mangel- oder Falschernährung, wie sie bei Bulimie oder Magersucht entstehen kann, die Ursache. Grundsätzlich sind alle Vitamine und Mineralstoffe für das optimale Funktionieren des menschlichen Organismus wichtig. Ist der Körper gut versorgt, erhalten auch Haare und Haut, was sie brauchen, um schön und gesund zu sein. Es gibt jedoch einige Vitamine und Stoffe, die für das gesunde Haarwachstum besonders wichtig sind. Dazu gehören Biotin (auch bekannt als Vitamin B7 oder Vitamin H), Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin A. Handelt es sich tatsächlich um einen Haarausfall, der durch einen Mangel an Vitaminen entstanden ist, kann eine vitalstoffreiche Ernährung helfen. Das heißt, die Ernährung muss abwechslungsreich gestaltet werden und viel frisches Obst und Gemüse enthalten. Auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel können das Haarwachstum unterstützen.

Warum haben schon junge Männer Geheimratsecken?

Wenn das Haar an den Schläfen dünner wird und sich der Haaransatz langsam nach hinten verschiebt, sprechen wir umgangssprachlich von "Geheimratsecken". Dass diese Art von Haarausfall auch schon in jungen Jahren auftreten kann, liegt daran, dass erblich bedingter Haarausfall bereits im jugendlichen Alter von unter 20 Jahren beginnen kann. Bei vielen Menschen, die von erblich bedingtem Haarausfall betroffen sind, zeigen sich die ersten Symptome schon um das 20. Lebensjahr. Das Haar wird an den Schläfen schütter und es bilden sich diese typischen, haarlosen Ecken. Vereinzelt kann es auch schon während der Pubertät zu Haarausfall an den Schläfen kommen. Wenn es in diesem Alter zu Haarausfall kommt, handelt es sich in der Regel um erblich bedingten Haarausfall. Dieser ist genetisch beziehungsweise hormonell bedingt. Dabei zeigen die Haarfollikel eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Dihydrotestosteron entsteht aus Testosteron. Ist die Veranlagung zur Überempfindlichkeit diesem Hormon gegenüber gegeben, so verkürzt sich der Wachstumszyklus des Haars bis es zum vollständigen Stillstand des Wachstums kommt. Einige Experten sehen die Ursache für einen früh entstehenden Haarausfall auch in Stress und Anspannung sowie einem Nährstoffmangel.

Warum tritt der Haarausfall in der Regel nur am Kopf auf?

Wer unter Haarausfall leidet, fragt sich vermutlich, warum dieses Phänomen nur am Kopf zu erkennen ist. Während das Haupthaar mit zunehmendem Alter immer lichter wird, lässt sich die Gesichts- und Körperbehaarung davon kaum beeindrucken. Im Gegenteil, plötzlich sprießen Körper- und Gesichtshaare an Stellen, wo man sich das eigentlich überhaupt nicht wünscht. Die Augenbrauen werden buschiger, in Nase und Ohren ist verstärktes Haarwachstum zu beobachten und auch den Bart muss man sich bis ins hohe Alter stutzen. Doch woran liegt das? Das Hormon, das grundsätzlich für das verstärkte Haarwachstum bei Männern verantwortlich ist, nämlich Testosteron, sorgt dafür, dass Körper- und Gesichtshaare in der Pubertät zu wachsen beginnen. Dieses Hormon beziehungsweise sein Stoffwechselprodukt Dihydrotestosteron ist es aber auch, das für den verstärkten Haarausfall auf dem Kopf sorgt. Denn anders als am Körper oder im Gesicht reagieren die Haarwurzeln empfindlich auf Dihydrotestosteron und sterben ab. Sie stellen Ihr Wachstum zunächst auf Sparflamme und später stellen sie das Wachstum komplett ein. Warum trotz fortschreitendem Haarausfall nicht bei jedem Mann zu einer Glatze kommt, sondern zumeist ein Haarkranz an den Seiten und am Hinterkopf stehen bleibt, gilt bis heute als nicht vollständig geklärt.

Welches Shampoo ist für Männer mit Haarausfall geeignet?

Welches Shampoo bei Haarausfall geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Ursache für den Haarausfall muss vorab geklärt werden. Handelt es sich um erblich bedingten Haarausfall, wird häufig zu Shampoos mit Koffein geraten. Koffein soll die Haarfollikel vor DHT schützen und so Haarausfall entgegenwirken. Bei diffusem Haarausfall oder kreisrundem Haarausfall sollte man die Benutzung von Shampoo mit seinem Hautarzt absprechen. Kopfhaut und Haar sollen durch falsche Pflegemittel möglichst nicht noch zusätzlich irritiert werden. Zu den besonders bekannten Shampoos bei Haarausfall gehören Plantur und Alpecin mit Koffein. Auch der Schaum Regaine kann mit dem Wirkstoff Minoxidil wird bei Haarausfall angewandt.

Welcher Arzt ist bei Haarausfall der richtige?

Vielleicht haben Sie zu Hause einen Haarausfall-Test gemacht und dabei jeden Tag die ausgefallenen Kopfhaare eingesammelt und gezählt. Möglicherweise wollten Sie den Haarausfall-Test machen, weil Sie bereits seit einiger Zeit den Verdacht haben, dass Ihnen mehr Kopfhaare ausfallen als normal wäre. Jeder Mensch verliert täglich Kopfhaare. Allerdings gilt ein Verlust von mehr als 100 Haaren pro Tag als bedenklich. Wenn Sie durch den Haarausfall-Test feststellen, dass bei Ihnen jeden Tag mehr als 100 Kopfhaare ausfallen, ist es Zeit, sich an einen Arzt zu wenden. Da die Haar Wurzeln in der Kopfhaut verankert sind, ist der Hautarzt beziehungsweise der Dermatologe der richtige Ansprechpartner bei Haarausfall.

Auch der Hautarzt kann Sie im ersten Schritt darum bitten, über einige Tage hinweg die ausgefallenen Kopfhaare zu sammeln und eventuell mitzubringen. Der Hautarzt wird zudem Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand sowie der Einnahme von Medikamenten stellen. Auch die Frage, ob Eltern, Großeltern oder Geschwister unter Haarausfall leiden, kann dem Hautarzt die Diagnose erleichtern. Bei Männern ist der Haarausfall häufig erblich bedingt. Der Hautarzt kann zudem die für die Behandlung des Haarausfalls notwendigen Medikamente verschreiben. Ist Ihnen der Besuch beim Hautarzt zu zeitaufwendig oder bekommen Sie zeitnah keinen Termin, wenden Sie sich an imeds.com. Hier steht ein Team aus Ärzten zur Verfügung und Ihnen wird ein Rezept für das gewünschte Medikament gegen Haarausfall ausgestellt, wenn nichts Dagegen spricht. Über eine in England ansässige Partnerapotheke wird das jeweilige Medikament direkt an Ihre Wunschadresse geschickt.